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Schönheitsideale
Woher sie kommen, wer sie macht, wie sie sich wandeln.

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Alt 07.01.2010, 23:35   #81
cinnamon_lady
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Benutzerbild von cinnamon_lady
 
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Zitat:
Zitat von Kellie Beitrag anzeigen
Wie war nochmal das Thema? "Dicke essen immer zuviel,selber Schuld",oder?
Solche Sprüche kommen doch ausschließlich von schlanken Menschen die UNZUFRIEDEN sind!
Da duftet es an jeder Ecke nach Pommes und Hühnchen,und sie können/dürfen mal wieder nix davon essen,aus Angst zuzunehmen! Der Salat,der genehmigt ist,ist da auch kein Trost !
Hast du noch mehr Klischees und Weisheiten dieser Art auf Lager?
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Alt 08.01.2010, 09:52   #82
Kellie
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Ich pauschalisiere nicht!
Ich spreche nur aus Erfahrung.
Menschen die mit sich im Reinen sind (egal ob dick oder dünn) interessieren sich auch nicht groß für die Makel Anderer.
Zumindest wenn es um solch' banale Sachen geht...
Außerdem habe ich das Ganze mit 'nem Augenzwinkern geschrieben-warum gleich so negativ
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Alt 08.01.2010, 10:01   #83
Sonnenkuss
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Weil alle Dicken lustig und fröhlich sind und überhaupt dufte Kumpels...
__________________
-o-
Sonnenkuss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2010, 10:12   #84
Kellie
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UI UI UI...
also meine beste Freundin ist viel lustiger als ich es jemals sein könnte! Sie ist Stewardess bei LH...
Ich klein & dick,sie groß und schlank.
Habt ihr wirklich nur schlechte Erfahrungen gemacht?
Ich kenn' sowas natürlich auch,aber kann gut damit leben!
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Alt 08.01.2010, 10:38   #85
HamsterD
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Zitat:
Zitat von Kellie Beitrag anzeigen
Ich pauschalisiere nicht!
Ich spreche nur aus Erfahrung.
Deine Aussage "solche Sprüche kommen doch ausschließlich von schlanken Menschen, die unzufrieden sind", ist vorverurteilend geschrieben. Zum einen schließt du automatisch alle Menschen von diesem Verhalten aus, die was anderes als schlank sind, zum anderen auch alle schlanken Menschen, die mit sich zufrieden sind. Und du beurteilst automatisch auch alle unzufriedenen Schlanken, nicht nur die, die du kennst und auf die das wirklich zutrifft. Das halte ich schon für sehr pauschal. Daher auch meine Frage, woher du das so genau weißt. Wenn man darüber eine repräsentative Studie angefertigt hat und das belegen kann, ist das ja nicht so das Problem, aber wenn man sowas einfach so sagt, dann schon. Schließlich willst du ja auch nicht pauschal als Zicke bezeichnet werden, nur weil du vielleicht eine unzufriedene Rothaarige bist. Das ist auch nicht besser wie diese ganzen pauschalen Urteile über dicke Menschen, dass sie alle zu viel essen, zu wenig Sport treiben, das falsche essen, ungebildet sind, zu viel fernsehen, ungepflegt sind, früher sterben, depressive Neigungen haben und dafür dann keine Motivation und so weiter... und dass das dann alles daran liegt, dass sie dick sind.
Gerade weil es so viele unbedachte Äußerungen gibt, die andere missverstehen können, sollte man sich ein wenig überlegen was man schreibt, ehe man es schreibt, um es mal allgemein zu formulieren.
In deinem konkreten Fall wäre es angebracht gewesen, deine Erfahrungen auch tatsächlich als deine Erfahrungen zu beschreiben. ("Alle unzufriedenen Schlanken, die ich kenne...", "Diese reden sehr häufig darüber, dass...") So, wie du es formuliert hast, liest es sich für mich (und offenbar auch einige andere) nicht wie eigene Erfahrungen, sondern eben wie ironisch gewürzte Pauschalaussagen.
Da hilft es auch nicht, dass du es anders gemeint hast, das kann schließlich keiner wissen. Schreib beim nächsten Mal am besten alles genau so, wie du es meinst und nicht anders. Ich behaupte nicht, dass sich dann keiner aufregen wird (es gibt immer mal wieder jemand, der das berühmte Haar in der Suppe findet), allerdings wirst du dann eher konstruktive Kritik hören, die sich auf deine Erfahrungen beziehen und nicht auf deine unpassenden Formulierungen.

Gruß
Dani
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Alt 08.01.2010, 11:31   #86
Kellie
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Mmmh... also darf man spontan gar nix schreiben,und muß immer erst genau überlegen, was man von sich gibt.
Und recherchieren sollte man wohl vorher auch noch...
Ganz schön anstrengend
Aber ich akzeptiere eure Kritik!
Nix für ungut!
Kellie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2010, 13:51   #87
Alioshya
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Zitat:
Zitat von Kellie Beitrag anzeigen
Mmmh... also darf man spontan gar nix schreiben,und muß immer erst genau überlegen, was man von sich gibt.
Ja, das sollte man allerdings. In jeder Situation. Auch beim Sprechen und nicht nur im Internet.

Im Internet is es aber besonders wichtig, genau zu erklären, was man mein, weil die nonverbale Kommunikation hier so beschränkt ist. Was du in einem ironischen Unterton, mit Gestik und Mimik erzählt hättest, wird hier gerade mal mit einem Smiley repräsentiert. Und da ist das anstrengende zu verstehen, was der Schreiberling denn wohl wie gemeint hat.
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Alt 08.01.2010, 17:40   #88
Alioshya
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Und es ist auch wichtig, sich das Geschriebene nochmal durchzugucken, damit man nicht später bemerkt, dass es "ist" und "was man meint" heißen muss.
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Alt 08.01.2010, 18:06   #89
Kullerkugel
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Da kann man immer wieder lesen.......................
Es gibt immer einen der es missversteht.

lG Kullerkugel
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Alt 29.04.2010, 03:37   #90
nougatkiller
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Hm, "Dicke essen zuviel ..."

ist meines erachtens eine Sache des Grundumsatzes und es gibt viele Möglichkeiten, warum der durcheinander ist, oder niederer als bei anderen.

Es gibt eigentlich keine "Dicken" als solche, sondern nur viele unterschiedliche Menschen mit sehr unterschiedlichen Verhaltensweisen und auch Körpern, die eben eins gemeinsam haben - nämlich das Übergewicht.

Also Sätze, die mit "Dicke sind ...." anfangen, sind sowieso irgendwie alle falsch.

Von mir kann ich sagen, dass ich eher durchschnittlich esse, mich eher gesund ernähre, bin Vegetarier, aber mit Milch und Eiern, also Ovo-Lacto-Vegetarier seit 20 Jahren ...

Ich mag gern Gemüse und Vollkornprodukte und so -- entspreche daher nicht gerade dem Klischeebild vom McDoof-Fresser.

Trotzdem bin ich sehr dick, wiege 169 km auf 165 cm und fange langsam an, mich etwas unwohl zu fühlen, weil meine Gelenke sehr belastet sind.

Ich habe schon etliche Male abgenommen, bis weit unter die 100 kg und dafür war es erforderlich, WIRKLICH SEHR WENIG zu essen, und zwar über einen langen Zeitraum.

Vielleicht hat mir das den Grundumsatz ruiniert, denn nun esse ich wie gesagt eigentlich sehr durchschnittlich.

Grüsse

nougatkiller
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Alt 29.04.2010, 10:41   #91
weichesweibchen
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@nougatkiller

deine situation hatte ich ganz ähnlich auch. 168cm und 164kg.
ich habe 60kg weg, ABER wie.....
bin auch vegetarierin. mir sind 1000kcal pro tag schon zu viel in der bilanz.
ich habe/hatte auch immense gelenkprobleme, von der kondition ganz zu schweigen.
meine sd unterfunktion wurde entdeckt, da hatte ich schon myxödeme....trotz behandlung ist mein grundumsatz sehr nieder. da ich täglich so 3 std. gassi gehe, habe ich etwas bewegung. mehr ist nicht drin, wegen autsch.
da ich momentan für 4 wochen den lappen abgeben musste wegen highspeed, muss ich doch mehr laufen als sonst, wohne aber in der stadtmitte. in 5 minuten im laden....

ich sehe es so, das debattieren um die gründe bringt nix.
die sind einfach zu vielfältig.
es bleibt einem nichts anderes, als seine verbrauchssituation zu akzeptieren. ich habe abgenommen, weil ich ohne übertreibung kaum noch laufen konnte. das hat mir angst gemacht. mit mir selbst hatte ich kein problem.

vieles hier dünkt mir wie das pfeifen im walde.

trotz allem macht mir die diät wenig probleme, aber ich sehe dem halten des zielgewichtes sehr skeptisch entgegen. jojo hatte ich schon 100 mal.

lg, s.
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Alt 29.04.2010, 10:43   #92
Mendi
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Zitat:
Zitat von Kellie Beitrag anzeigen
Mmmh... also darf man spontan gar nix schreiben,und muß immer erst genau überlegen, was man von sich gibt.
Hallo

es würde schon reichen nicht nur abgedroschene Klischees zu wiederholen. - Der verfressene Dicke, der frustrierte nicht genussfähige Dünne - all das gibt es natürlich, aber es gibt auch mehrere Millarden Unterschiede, eben soviele wie es Menschen gibt.
__________________
Liebe Grüße Mendi

"Wer eine schöne Stunde verschenkt, weil er an Ärger von gestern denkt oder an Sorgen von morgen, der tut mir leid. Mein Name ist Hase, ich weiß Bescheid." (Bugs Bunny)
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Alt 29.04.2010, 10:47   #93
Schokosahne
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Hm, also ich kann nur sagen (das ist meine alleinige Meinung und soll auch niemandem negativ aufstossen müssen) :
Die Übergewichtigen die ich kenne essen zuviel sprich mehr als als den täglichen Energiebedarf. Das muss gar nicht heissen dass man viel isst, nur einfach viele Kalorien zu sich nimmt. Mehr Kalorien als der Körper benötigt.
Will auch gar nicht abstreiten das Adipositas sekundär aufgrund anderer Krankheiten entstehen kann bzw mitverursacht wird, aber auf mich trifft das nicht zu und ich kann (und will) ja nur über mich schreiben.

Das hängt von indiv. Grundumsatz ab und der kann verändert sein. (bestes Beispiel, meine Schwester in Gr. 38 futtert Süßkram ohne Ende, und hat letzten Sommer ein Fressfest hingelegt beim Grillen, 3x an einem Tag gegrillt und 5kg(!!!) Fleisch verdrückt ).

Habe meinen Grundumsatz mal bestimmen lassen (ist etwas aufwendiger) und weiß nun dass ich eben nicht der "Durchschnitts-Deutsche" bin mit seinen 2000kcal am Tag, sondern ich kann und sollte nur grad mal 1500kcal zu mir nehmen.
Schaff ich meistens nicht, und mein Manko ist eher dass ich wenig Struktur in meinen Alltag bekomme, da eigentlich keinen Alltag habe. Meine Uni wechselt alle halbe Jahr mit den Zeiten, ich arbeite nebenbei noch im Schichtdienst und ich esse wann ich Lust habe.
Frühstück gibts bei mir nicht mehr (seit 10Jahren) - hab ich mir abgewöhnt und brauch ich auch nicht, so früh ess ich nix. Je nachdem wann ich arbeiten geh (im Frühdienst esse ich wenn ich von der Arbeit komme zum ersten Mal, sprich 15Uhr - wenn ich Spätdienst habe so gegen 10Uhr und dann im Dienst wieder gar nichts, aber danach also 22Uhr).

Generell ess ich eigentlich nur Zuhause, wenn ich zu tun habe und unterwegs bin hab ich max. was zu trinken dabei, aber ich kann auch gut mal 8-9 Stunden auf Essen und Trinken verzichten. Vergesse meistens sogar zu Essen und zu Trinken wenn ich beschäftigt bin. Aber Zuhause dann wenn man zur Ruhe kommt, dann spürt man wieder dass man Hunger hat. In der Uni und der Klinik hab ich ganz andere Sachen zu tun, da kann ich gar nciht ans Essen denken.

Das ist das Problem, man verliert so den Überblick - Problem erkannt, aber trotzdem krieg ichs nicht in den Griff Shit happens
Schokosahne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2010, 13:48   #94
House M.D.
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Zitat:
Zitat von nougatkiller
Trotzdem bin ich sehr dick, wiege 169 km auf 165 cm und fange langsam an, mich etwas unwohl zu fühlen, weil meine Gelenke sehr belastet sind.
Wöge ich auch 169 Kilometer, täte mich das unter Umständen auch ziemlich belasten ...
__________________

And now for something completely different...
(Monty Python)
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Alt 29.04.2010, 15:45   #95
Alioshya
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Zitat:
Zitat von Schokosahne Beitrag anzeigen
Habe meinen Grundumsatz mal bestimmen lassen (ist etwas aufwendiger) und weiß nun dass ich eben nicht der "Durchschnitts-Deutsche" bin mit seinen 2000kcal am Tag, sondern ich kann und sollte nur grad mal 1500kcal zu mir nehmen.

Wie und wo hast du denn den Grundumsatz berechnen lassen? Man kann das auch im Internet (einfach mal "Grundumsatz berechnen" suchen), und ich habe das bei verschiedenen Rechnern gemacht, wobei immer ungefähr der gleiche GU rauskam (+-100kal). Ich war überrascht, wie hoch mein Grundumsatz ist! Der liegt bei ca 2200kal. Das liegt daran, dass auch das Gewicht berechnet wird, das ja schließlich auch bewegt werden will - und daran, dass ich ca. ein Drittel des Tages stehe und gehe.
Deshalb überrascht es mich, dass der bei dir so niedrig ist - waren wir nicht in der gleichen Gewichtsklasse?

Ich war auch sehr erstaunt, als ich kürzlich gelesen habe, dass
es ungesund sei, unter seinem Grundumsatz zu bleiben. Ich habe doch jahrelang eingebleut bekommen, dass man gefälligst so wenig Kalorien wie möglich zu sich nehmen soll, um abzunehmen! Wie kann das also sein??

Bis ich mich mal ein wenig näher mit der Thematik beschäftigt habe.
Der Stoffwechsel kann durch Diäten zerstört werden.

Ein Körper kann sich an die niedrige Ration, die ihm zugeführt wird (sprich: die neueste Brigitte-Diät ) gewöhnen, und passt die Körperfunktionen an - obwohl die zugeführte Kalorienmenge eigentlich zu niedrig ist, um den Körper überhaupt am Leben zu erhalten!
Der Körper greift auch nicht unbedingt auf seine Speckpölsterchen zurück, sondern passt sich eben an, weil er die Speicher nicht aufbrauchen will. Deshalb ja auch der Jojo-Effekt, denn wenn dem Körper dann wieder das normale Maß an Kalorien zugeführt wird, denkt sich der Körper "Ach gut, jetzt kommt genug, da speichere ich doch gleich mal wieder was ein für die nächste Hungersnot... äh, Diät!"

Wenn man aber dem Körper genug zu essen gibt, kann man dem Stoffwechsel Zeit geben sich zu erholen (wenns klappt), und zwar so, dass er nicht mehr denkt "ich muss jetzt alles einspeichern!"

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich wäre vorsichtig, einen niedrigen Grundumsatz als gegeben anzusehen. Selbst Sportler raten dazu, lieber 100-200kal mehr zu sich zu nehmen als unter dem GU zu bleiben!


(korrigiert mich, wenn ich falsch liege, ich bin keine Biologin, ich kriegs nicht mehr so ganz zusammen).
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Alt 29.04.2010, 15:51   #96
Ninachen
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Den Grundumsatz sollte man auf jeden Fall "einfahren", denn das ist ja das, was der Körper braucht, um zu überleben.

Sparen kann man an den darüber hinaus gehenden Kalorien, beim Leistungsumsatz.

Dieser wird allg. für Frauen mittleren Alters viel zu hoch angesetzt. Eine Frau um die 50 kann froh sein, wenn sie mit 1600 Kalorien nicht zunimmt.

Habe mich letztens mit meinem Arzt drüber unterhalten, der auf dem Gebiet forscht. Er meint, die gängigen Rechner würden alle zu hoch gehalten, um die Leute nicht zu frustrieren.

Dazu kommen noch individuelle Unterschiede, wie hier schon erwähnt.
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Alt 29.04.2010, 16:00   #97
mollycrossy
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Zitat:
Man kann das auch im Internet (einfach mal "Grundumsatz berechnen" suchen), und ich habe das bei verschiedenen Rechnern gemacht, wobei immer ungefähr der gleiche GU rauskam (+-100kal).
Klar, weil die immer von der ungefähr gleichen Formel ausgehen, und die durch Gewicht/Alter/Größe ergänzen.

Nur sind wir nicht alle gleich. Und so ein Rechner wird kaum den persönlichen Stoffwechsel berücksichtigen. Ohne Arzt und Labor kann da kein zuverlässiges Ergebnis rauskommen.
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Alt 29.04.2010, 19:06   #98
Schokosahne
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Kann ich meinen Vorrednern nur beipflichten - diese Online-Rechner sind totaler Müll. Der Energiebedarf und Stoffwechsel eines jeden ist individuell, ich habs mir auch auch durch den Arzt feststellen lassen.
War im Rahmen meines Studiums mal ganz interessant und hab mich als Studienobjekt zur Verfügung gestellt
Hab das also mal umsonst bekommen ...

P.S.: Diätengeschädigt bin ich übrugens nicht Hab max. versucht mich gesünder zu ernähren aber sowas wie FDH und Co hab ich nie probiert ...
Und mehr Gemüse und niederkalorische Nahrung zu sich zu nehmen sollte mir meinen Grundumsatz wohl nicht zerschiessen
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Alt 29.04.2010, 21:04   #99
Alioshya
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Zitat:
Zitat von Schokosahne Beitrag anzeigen
Und mehr Gemüse und niederkalorische Nahrung zu sich zu nehmen sollte mir meinen Grundumsatz wohl nicht zerschiessen
Da wäre ich mir übrigens mal gar nicht so sicher.


Na OK, dann werde ich wohl doch in eine Diät getrieben , wenn ich mit meinem Grundumsatz anscheinend so daneben lag. Komisch nur, das ich von mehreren Leuten gehört habe, die ihren Grundumsatz drastisch gesteigert haben und damit abgenommen haben. (dasistkeinDiättippbittennichtindieAbstellkammerzu eduardoderwiederhieß!)
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Alt 30.04.2010, 08:36   #100
Ninachen
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Ja, wenn sie den Grundumsatz vorher zu niedrig gefahren haben, kann das sein. Ausserdem kann es sein, dass sie vorher zu wenig Eiweiß zu sich genommen haben, dann kriegt der Körper Hungersnot gemeldet, egal was und wie viel man sonst ißt.

Und speichert alles ab. Mein Hausarzt nennt das Vegetaneradipositas.;-)

Sie ernähren sich oft fast nur von Obst und Gemüse und werden trotzdem dick. Ursache: Eiweißmangel. War in meiner vegetarischen Phase auch so.

Die Evolution ist halt nachhaltig und grausamer Weise immer noch drauf ausgerichtet, dass es wenig Nahrungsmittel und Hungerzeiten gibt, die überbrückt werden müssen.

Das ältere Frauen nur noch wenig brauchen, könnte vor dem Hintergrund eine sinnvolle Regelung gewesen sein:

Sie sind nicht mehr produktiv (ganz elementar im Sinne von Kinderkriegen) also brauchen sie dann weniger Nahrung. Das schont die Ressourcen für diejenigen in der Gemeinschaft, die produktiv sind.

Unser "Pech" ist halt, das wir alles im Überfluss und immer zur Verfügung haben. Darauf sind wir kondititioniert.

Normal ist für uns, wenn wir uns mit dem Essen wohlfüllen, was eben auch heißen kann, dass man für seinen Bedarf zuviel zu sich nimmt. Bei dem einen sind dann 2000 Kalorien zuviel, bei dem anderen schon 1600. Da kommen dann die individuellen Unterschiede ins Spiel.

Bis auf Krankheitsfälle wird niemand dick, der eben nur seinen tatsächlichen Bedarf deckt. Ist nur, wie hier schon gesagt wurde, oft schwer, den zu ermitteln. Ich würde da auch eher auf ärztliche Kompetenz als auf Internet zählen. Sporthochschulen bieten auch oft solche Checks an.
Ninachen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.04.2010, 19:03   #101
Murmel
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Ich habe diese "damals in der Steinzeit"-Argumente ja sprichwörtlich gefressen. Haben unsere frühen Vorfahren etwa den BMI gemessen und danach die Nahrung portioniert? Oder war es nicht viel eher so, dass die ältere Frau genauso viel zu essen bekam wie alle anderen, aber eher angemoppelt ist? Letzteres ist zwar für ältere Frauen aus modischen Gründen in der Regel ärgerlich, wie Studien beweisen aber der Gesundheit durchaus zuträglich.
Murmel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.05.2010, 20:21   #102
LadyLuna
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Bei mir ist es auch so, dass ich, wenn ich - dummerweise - mal wieder eine Diät gemacht habe, dass danach der Grundumsatz runtergefahren ist. Aber das dauert zum Glück nie lange, irgendwann ist er wieder normal. Aber normal heißt, da schließe ich mich meinen Vorschreibern an, weniger als man denken würde. Meiner ist (bei 170 cm) vielleicht 1600 Kalorien.
LadyLuna ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2010, 00:00   #103
Jakob
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Ich denke mal das ist eine Heuristik der Menschen im psychologischen Sinne..... so wie das Hebammen denken, dass es mehr Geburten bei Vollmond gibt, dass ist aber natürlich total schwachsinn... aber nur weil Sie es glauben, stimmt ihre These für Sie persönlich. Genau so ist das, bei dem "Dicke und Essen Thema". Ich meine im Fitness-Studio wird man eher gedudelt (so fühlt man sich zumindest) aber wenn man dann einen Hähnchen-Döner danach ist, nach gefühlten 34Std. radeln wird man gleich schief angesehen.... naja, manchen ist eben nicht zu helfen!
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Alt 04.08.2010, 14:52   #104
blue-velvet
Gast
 
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ich würde mir wünschen das man jeden menschen in ruhe lässt. egal ob dick oder dünn.....

von einem elefanten erwartet man ja auch nciht das er aussieht wie eine gazelle

das mann/frau dick duch diät wird weis glaube ich jeder der schonmal in dieser schleife war oder ist... glücklich kann man nciht sein wenn man übergewicht hat. ich erkläre kurz warum ich dieser meinung bin.

wenn ich 150 kg oder mehr wiege und angst habe vor die tür zu gehen oder ich meine treppe nciht mehr in einem zug hoch komme und mir die luft wegbleibt beim wäsche aufhängen..was kann daran schön sein?

ich leide nicht an meiner fülle sondern an dem was sie mitbringt....scham, keine ausdauer, einsamkeit, schmerzen (wunde innenschenkel zb) oder entenei große abzesse die mich so aus der bahn werfen das ich ab und an nicht laufen kann (mein körper ist übersäht mit narben an stellen die sich kein mensch vorstellen) kann..das finde ich schlimm.

wenn dann alles zusammen kommt....ja dann kann ich behaupten ich fühle mich sch.... und ich brauche doofe kommentare nicht auch noch (von außen)

aber es ist eben wie es ist und man wird es auch nciht ändern können...ich glaube man kann es wirklich nur dann ändern wenn man sich selbt ändert..also seine einstellung oder sehe ich dass falsch?
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Alt 04.08.2010, 18:08   #105
Moppelchen
Gast
 
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Ich finde diese Vorurteile echt mist. Sind wir dadurch andere Menschen ? ICh selber bin dick, weil ich viele Medikamente nehmen muss. Ich kann doch also gar nichts dafür. Schluss mit Vorurteilen, ansonsten werden die Dünnen halt erdrückt
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Alt 04.08.2010, 21:57   #106
Schneckennudel
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Zitat:
Zitat von blue-velvet Beitrag anzeigen
entenei große abzesse die mich so aus der bahn werfen das ich ab und an nicht laufen kann (mein körper ist übersäht mit narben an stellen die sich kein mensch vorstellen) kann..das finde ich schlimm.
Das hört sich nicht gut an. Und das kommt vom Übergewicht?
Schneckennudel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2010, 22:37   #107
toni
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Zitat:
Zitat von blue-velvet Beitrag anzeigen
entenei große abzesse die mich so aus der bahn werfen das ich ab und an nicht laufen kann (mein körper ist übersäht mit narben an stellen die sich kein mensch vorstellen) kann..das finde ich schlimm.
das muss nicht vom Übergewicht kommen.
Ich denke, Du leidest unter Schweissdrüsenabzesse oder auch Akne inversa genannt.

Das hatte ich auch zu superschlanken Zeiten und ích weiss auch wie teuflisch schmerzhaft und ekelig das sein kann.
Viele Infos darüber findest Du im Net und es gibt Hilfen dagegen z.B. operative Entfernung.
toni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2010, 08:14   #108
blue-velvet
Gast
 
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tja...wenn ich des mal wüsste warum ich diese fiesen dinger habe.

ich muss sagen das ich die zu meinen schlanken zeiten nciht hatte. jedenfalls nicht in dieser größe. ich glaube das ich da auch was geerbt habe mütterlicher seits...meine mutter hatte das auch ganz schlimm, ich kann mich da gut dran erinnern.

dann neigt meine jüngste tochter auch darunter. sie ist jetz fast 16 sie tut mir echt so leid.

wo ich die sehr oft habe ist in der leisten gegend an den innenschenkeln und auch in den achseln..aber auch schon im schambereich gehabt *sehr aua* oder einfach so am körper. ich habe mir soviele weseiten und artikel durchgelesen was man so darüber finden kann und habe daraus erfahren das sowas zb auch durch stress entstehen könnte. naja!

dann habe ich irgetwann mal gelesen das sich im fettgewebe gifte ablagern und sich fettgewebe auch entzündet...das würde meine erfahrung bestätigen da ich ja zu schlanken zeiten (far far away)
diese eiterexplosionen nicht hatte...trotzdem bin ich fast davon überzeugt das ich es auch irgentwie geerbt habe...kennen sonst eigentlich keinen dicken menschen der sowas hat...

fakt ist (artzt) das ich immererhöte werte habe, also diese entzündungsgeschichten, obwohl ich nicht krank war sprich erkältungen ect...ach, und wenn ich meine periode bekomme, so kurz davor, dann weis ich schon oh oh da wirds bald wieder irgentwo *blühen* autsch

@Moppelchen

erdrücken is sweet aber mal im ernst..schlechtere menschen sind wir sicher nicht...ich denke einfach wir sind, wie viele andere die "anders" sind, eben in der minderheit und da ist es leicht für die die nicht so sind mal mächtig auf die ka...zu hauen. das nennt sich gruppenzwang und ist eingentlich ein ding aus der pupertät aber eben menschlich.

meine tochter ist auch übergewichtig (was mich mächtig anstinkt, sag ich ganz offen) und ich trüste sie immer damit das ich ihr sage " liebes, die finden nix anderes zu meckern an dir weil du so perfeckt bist..also vergib ihnen denn sie wissen nicht was sie tun"

mehr als es über die lustige schienen zu ziehen bleibt mir nicht..ich will nicht das sie so leiden muss wie ich...also, wie kann man menschen mehr schaden als mit humor *gg*


hoffe es wirkt...

Geändert von blue-velvet (06.08.2010 um 08:22 Uhr)
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Alt 06.08.2010, 08:23   #109
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von blue-velvet Beitrag anzeigen
dann habe ich irgetwann mal gelesen das sich im fettgewebe gifte ablagern und sich fettgewebe auch entzündet...
Nun, das kann schon stimmen. Siehe mein Gesabbel zu Ernährung/Unverträglichkeiten und Übergewicht.

Das Fett wird in dem Fall vom Körper regelrecht "provoziert" damit(!) er etwas hat, wo er all das Zeug abladen, was die Ausscheidungsorgane auf Dauer überlasten würde.

Wie sind denn Deine generellen Blutwerte hinsichtlich Entzündungen (Blutsenkung, CRP u.ä.)?
Ich hatte auch lange Zeit mit Abzessen zu kämpfen. Abgesehen von Hautausschlägen fand es mein Körper furchtbar witzig, zusätzlich zu den obligatorischen Nagelbettentzündungen regelmäßig kleine Eiterblasen unter Finger- oder Fußnägeln zu bilden. Mehr als einmal wurde dann ein Nagel einfach rausgerupft. Herzlichen Dank
Ist nach der Ernährungsumstellung völlig nebenbei verschwunden. Puh.
MeiersJulchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2010, 08:28   #110
blue-velvet
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wow...soweit bin ich noch nicht..hier gibbet es ja unmengen an tips und posts *hechel* daaa muss ich mal mich langsam durchwurschteln

also, frage mich nach blutwerten....keine ahnung! ich war glaub ich das letzte mal vor 7 jahren oder so beim doc ich gehe nicht mehr hin..mag keine blöden kommis mehr hören über mich, mein gewicht und das dies alles übel dieser welt ist weist ja sicher was ich meine..wenns zu ende geht dann holen die mich schon mit der trage ab und solange ich nicht ernsthaft erkranke *toi toi* können die mich (sorry)

mensch, nu wo dus schreibst..das hatte ich auch mal ist ewig her und zwar in den fingern..sach mal spinne ich? woher kommt nur sowas? gott sei dank mussten keine nägel gezogen werden...
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Alt 24.09.2010, 15:58   #111
TaffferKerl
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Zitat:
Zitat von Äuglein Beitrag anzeigen
Und woraus ziehst du diese Erkenntnisse bzw. Prozentangaben?

Mit Verlaub ich glaube nicht, dass deine Zahlen fundiert sind und tatsächlich die Realität abbilden!!

Diese Zahlen teilen auch die Kurorte mit. 85% der Dickerchen kann geholfen werden. Wenn es nicht so wäre und die meisten Dicken eh immer dick sein müssten, würde sich keine Kur oder auch nur eine Diät lohnen.
TaffferKerl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2010, 16:04   #112
Ninachen
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Uiii, ein neuer Kellerkandidat.;-)
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Alt 24.09.2010, 16:18   #113
toni
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Zitat:
Zitat von Ninachen Beitrag anzeigen
Uiii, ein neuer Kellerkandidat.;-)
glaub ich nicht, denn
Zitat:
Diese Zahlen teilen auch die Kurorte mit. 85% der Dickerchen kann geholfen werden. Wenn es nicht so wäre und die meisten Dicken eh immer dick sein müssten, würde sich keine Kur oder auch nur eine Diät lohnen.
wird ganz sicher ironisch gemeint sein.

Ist doch auch logisch, dass es sich für die Diätidustrie lohnt.
Kurheime müssen ja auch eine Erfolgsstatistik vorlegen und selbst ich kann eine Statistik wunderschön fälschen.

Nein, der Beitrag gehört nicht in den Keller, vielleicht in die Rubrik "Sinnloses"
toni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2010, 20:52   #114
Alioshya
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Toni, ich bewundere deinen Glauben in die Menschheit und hoffe, dass du mit der Ironie recht hast
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Alt 28.10.2010, 15:52   #115
jenny
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also ich find das echt schlimm solche menschen die das sagen find ich meiner meinung nach haben selbst probleme mit sich selber auserdem wenn ich mich so um gucke sind doicke eh besser im umgang mit menschen freundlicher geseliger bessere laune meistens und man kann besser mit denn reden
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Alt 28.10.2010, 16:03   #116
cinnamon_lady
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Zitat:
Zitat von jenny Beitrag anzeigen
also ich find das echt schlimm solche menschen die das sagen find ich meiner meinung nach haben selbst probleme mit sich selber auserdem wenn ich mich so um gucke sind doicke eh besser im umgang mit menschen freundlicher geseliger bessere laune meistens und man kann besser mit denn reden
Kann man nicht, ich schwörs. Auch "Dicke" sind charakterlich so stark verschieden wie "Dünne". Aber dem Punkt, dass viele selbst Probleme haben und deshalb lieber an anderen rumpöbeln, würde ich ohne lange zu zögern zustimmen.
cinnamon_lady ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2010, 14:19   #117
Trisha
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Vor einiger Zeit liefen im TV auf "Focus Gesundheit", als der Sender noch exisitierte, viele Sendungen aus den USA, in denen Schwerstgewichtige über einen längeren Zeitraum per Kamera begleitet wurden.

Ein Proband mit einem Gewicht von, ich meine, es waren annhähernd 400 kg, wurde interviewt, und nach seinen Essensmengen befragt. Er gab an, diese seinen "ganz normal, wie bei anderen auch".

Dann wurde er bei dem gefilmt, was tatsächlich zusammen kam, und das war wesentlich mehr, als normalerweise: nämlich 10.000 Kalorien an manchen Tagen.

Der Off-Sprecher sagte, dies komme häufig bei übergewichtigen Menschen vor: Sie täuschten sich selbst über die Menge ihrer täglichen Essensportionen.

Ich schreibe das nur, um auch diesen Gesichtspunkt einmal einzubringen; ich will damit NICHT sagen, dass das in jedem Fall so sein muss.
Trisha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2020, 13:41   #118
Hugin#Munin
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Hallo alle zusammen.

Dieser Beitrag ist zwar uralt, ich will trotzdem was dazu sagen und habe mich nur deswegen hier registriert.

Meine persönliche Erfahrung mit dem dick- oder dünnsein in Verbindung mit 'zuviel' Essen ist folgende:

Ich bin 165cm klein und war immer im Bereich 65 Kilo. Ich bin eher ein muskulöser/drahtiger Sanduhren Typ. Ich hatte immer dieses bisschen Unterhautfett, dass einen nie ganz 'dünn' aussehen lässt, zu dick war ich aber objektiv nie mit Kleidergröße 36/38. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl, zu dick zu sein, eben weil ich muskulös mit 'Speck' darüber war und


Während meiner ersten Schwangerschaft mit 19 Jahren sprang mein Gewicht auf 80 Kilo. Ich habe während der Schwangerschaft jedoch nicht anders gegessen, als vorher. Ich ernährte mich schon immer in Intervallen. Eben so, wie ich Hunger habe und auf nichts spezielles achtend. Nicht außerordentlich gesund, aber auch nicht besonders ungesund. (Heute würde man meine Ernährung Intervall Fasten nennen.)
Mein Frauenarzt nörgelte während der gesamten Schwangerschaft an meinem Gewicht rum und unterstellte mir Völlerei, was die Folge nachsichzog, dass ich die letzten 4 Wochen bis zur Geburt ausschließen Brühe trank. Weiter zugenommen habe ich aber dennoch.

Das hat mich extrem belastet und an meine Kindheit erinnert, wo ich neben meiner kleinen Schwester immer als Moppelchen hingestellt wurde, obwohl sie nur extrem dürr war, ich aber normal, halt mit etwas Babyspeck.

Als mein Sohn dann da war, regulierte sich mein Gewicht von allein innerhalb von gut 5 Wochen auf die üblichen 65 Kilo. Das blieb von meinem Frauenarzt natürlich unkommentiert, stattdessen schwatzte er mir die Hormonspirale auf. Ich wollte die erst nicht, weil ich noch nie hormonell verhütet hatte und meine extreme Gewichtsabnahme mit den Hormonen Verband. Ich war jung, also nahm ich die Spiraletrotz meines schlechten Gefühls, nur um sie gleich nach 6 Monaten wieder ziehenzulassen. Denn, oh Wunder, ich nahm wieder zu. Auf ca 75 Kilo.
Der Fa meinte wieder, es läge bloß am Essen, ich solle mich zusammenreißen. Ich war anderer Meinung und ließ das Ding ziehen. Das Gewicht ging wieder auf die 65 Kilo runter. Beim Kontrolltermin unterstellte mir der Fa dann, das läge alles an meiner Einbildung. Meine Angst vor den Hormonen hätte mich fett gemacht. Aha...

Danach Gyn Wechsel.

Die zweite Schwangerschaft kam erst 6 Jahre und eine Ausbildung später zustande. Ich nahm bis zu ihrem Ende auf 90 Kilo zu. Jetzt war ich mir richtig sicher, dass ich tatsächlich empfindlich auf Hormone reagiere.
Als die Kleine geboren war, wanderte mein Gewicht binnen 12 Wochen wieder fast auf den 'Normalwert'. Ich wog lange 70 Kilo. Dieses Mal kam nämlich allmählich Stress hinzu. Mit dem großen Schulkind, zeitweise in der Ehe. An meinem Essverhalten hatte sich hingegen wieder nichts geändert. Ich wusste aber, dass Stress durchaus Gewichtsschwankungen auslösen kann. Bei mir waren das meist so +/- 3 Kilo.

In die dritte Schwangerschaft startete ich also mit gut 70 Kilo. Am Ende waren es 110. Nach der Geburt sank mein Gewicht sehr schnell auf 80 kg.
Jeder Arztbesuch war ein Drama. Mein Gewicht ständig Thema. Und egal, wie sehr ich beteuerte, dass ich nicht bloß Fresse: 'Jaja...'

Durch zusätzlichen Sport senkte ich mein Gewicht innerhalb von zwei Jahren dann auf 66 Kilo. (besonders viel oder regelmäßigen Sport habe ich bis dahin übrigens nie gemacht, trotz meiner eher muskulösen Statur)


Als der Jüngste dann zwei Jahre alt war, wollte ich endlich wieder mehr für mich tun und nicht 'nur' Mutter und Putzfrau sein. Ich wollte wieder mehr arbeiten, Freizeit, Hobby ausleben. Das war mit meinem Ex Mann aber so nicht umsetzbar. Er wollte der alleinverdiener sein, und ansonsten bitte nicht zu viel drumherum... In der Ehe lief es entsprechend nicht gut, ich fühlte mich mit den Kindern immer zurückgesetzt, ihn interessierte vor allem er selbst. Das hat auch die Kids belastet, vor allem den ältesten. Er hatte immer das Gefühl, Papa mag ihn nicht und will eigentlich auch gar keine Zeit mit uns als Familie verbringen.

Ich wurde dicker. Bis zur Trennung wog ich 95 Kilo. Mein Essverhalten? Wie immer.

Nach der Trennung ist mein Gewicht dann binnen 6 Wochen (ja, 6 Wochen) auf 57 Kilo in den Keller gesunken. In der Zeit aß ich schon seltener, dafür aber fast ausschließlich Fastfood. Ab Monat 3 nach der Trennung, habe ich wieder wie immer gefüttert, das Gewicht hat sich bis heute auf 59/60 Kilo eingespielt. Es ist nun aber zum ersten Mal so, dass dieses Unterhautfett verschwunden ist. Ich sehe filigraner aus, recht muskulös bin ich aber noch immer.

So ist es nun seit drei Jahren konstant.
Übrigens genau wie meine Schilddrüsen Werte. Die habe ich nämlich in jeder dieser Lebensphasen checken lassen.

Es kommt mir vor, als hätte ich durch die Trennung aus der schon viele Jahre ungesunden Ehe auch gewisse Muster abgelegt, die diese ungesunde Beziehung überhaupt erst aufrecht erhielten. Diese Denkmuster gab es schon vor der Ehe und sind nun mit verschwunden. Mir ist heute nämlich sehr klar, wie es dazu kommen könnte, sich für einen Mann dermaßen selbst einzuschränken.

Ich glaubte schon immer, dass die Sache mit dem 'dicken Fell' stimmt.
Und das die Psyche einen großen Einfluss auf den Körper und somit auch das Gewicht hat. Das dass so heftig sein kann, hätte aber selbst ich nicht erwartet.

Wie auch immer:
Ich wollte hier einfach gesagt haben, dass Essen allein sicherlich nicht das 'Problem' ist und jemand mit Übergewicht ganz bestimmt nicht bloß faul und undiszipliniert ist.

Der menschliche Körper und seine Seele, ist eben doch sehr viel Komplexer, als dass man ihn in ein paar einfache Formeln verpacken könnte.

Und: Ich fühle mich jetzt nicht glücklicher, nur weil der Speck weg ist. Vielmehr geht es mir besser, weil sich einige negative Denkmuster gelöst haben.
Trotzdem finde ich mich heute an manchen Tagen immer noch genauso kacke wie früher, und an manchen total geil 😂
Gott sei Dank weiß ich jetzt aber, dass dass mit meinem Körper (Fett) absolut nichts am Hut hat!

Liebe Grüße
H&M
Hugin#Munin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.10.2020, 11:21   #119
angelic
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Tut mir leid zu lesen, dass du so viele Probleme hattest.

Du siehst das aber absolut richtig. Glücklichsein hat nichts mit der Zahl auf der Waage zu tun, sondern hängt stark von der Umwelt und Psyche ab.

Ganz ehrlich, an deiner Stelle hätte ich die Ärzte schon lange vorher gewechselt; und denen hätte ich die Meinung noch gesagt! Die haben wohl alle irgendeine Dickenphobie. Du bist ja wohl kaum übergewichtig und 80kg während einer Schwangerschaft scheint mir auch nicht sehr viel zu sein, zudem sich dein Gewicht danach wieder auf 65kg (ist übrigens ein Drittel meines Gewichtes ) reguliert hat.

Ich bin froh, dass du dich nun besser fühlst und auch psychisch an einem besseren Ort bist.
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Alt 05.10.2020, 19:49   #120
Hugin#Munin
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Hallo angelic,

ich freue mich irgendwie, dass mir jemand geantwortet hat, damit hätte ich gar nicht gerechnet.

Ja, du hast recht mit den 80 Kilo in der Schwangerschaft. Dem Fa ging es laut seiner Aussage um den kurzen Zeitraum, in dem ich so schnell zunahm. Anfangs ging das sehr schnell und fiel wohl aus der Norm. Trotzdem. Der war oft sehr übergriffig und verletzend und ich wiederum zu jung, mich sofort angemessen dagegen zu wehren.

Das erwähnte Unterhautfett hat mich zusätzlich tatsächlich immer etwas 'propperer' wirken lassen. In den Schwangerschaften sah ich dann sehr aufgedunsen im Gesicht aus. Vielleicht hat das den Fa schlicht und einfach die Fakten übersehen lassen, auch wenn er die Zahl von der Waage in seinen Unterlagen hatte.

Im Kontrast dazu wurde ich letztes Jahr beim jährlichen Impftermin von unserem Betriebsarzt gefragt, ob ich Untergewichtig sei und nach meiner Antwort: 'nein' trotzdem auf die Waage gezwungen. Er hat mich sogar noch zweimal nachgewogen, weil er nicht glauben konnte, dass ich einen stinknormalen BMI habe.

Das fühlte sich übrigens ähnlich beschissen an. Als wäre ich eine Lügnerin, genau wie in den Schwangerschaften, wo ich ja nur gefressen hätte.

Überhaupt wird meine Figur ständig ungefragt zum Thema gemacht. Heute vor allem von KollegInnen, die das nicht böse meinen. Es stört mich dennoch. Und damals als Kind und Jugendliche wurde es von Lehrern, meinen Eltern und anderen Verwandten ewig angesprochen, obwohl ich ein normales Gewicht hatte.

Ich bin hier gelandet und habe gelesen, weil ich in meiner Umschulung auch viel Ernährungslehre habe und dieses Fach ein rotes Tuch für mich ist. Es triggert mich ungemein. Die Dozentin und noch eine andere, die eigentlich etwas anderes unterrichtet, nehmen mich ständig als Beispiel. Gerne im Bereich Untergewicht, obwohl ich da gut von entfernt bin. Auch die meinen es nicht böse, aber ich fühle mich schlecht dabei. Eben genau wie früher.

Ich bin etwas esoterisch angehaucht und dachte mir, dass es wahrscheinlich einen Grund hat, dass mir diese Themen so gehäuft (wieder) begegnen. Jetzt nur umgekehrt zu früher.

Durch das Lesen hier im Forum ist mir auch teilweise klargeworden, welche Themen es sein könnten. Innerlicher Mangel spielt dabei eine große Rolle, denke ich.

Liebe Grüße
H#M
Hugin#Munin ist offline   Mit Zitat antworten
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