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Arzterlebnisse
Ein heikles Kapitel im Leben eines dicken Menschen.

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Alt 09.10.2019, 11:05   #1
missmysnake
Ein neues Gesicht
 
Registriert seit: 24.04.2014
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 4
Standard Othopäde ohne Hilfe

Hallo,
bei mir wurde Hüftarthrose festgestellt und der Orthopäde sagte mir nichts dazu,er drückte mir nur einen Zettel von einer Adipositas Klinik in die Hand und meinte das er mich so eh nicht operieren kann,ich müsse mindestens 20 Kilo abnehmen.

Ich war so geschockt,dass ich nicht so viel dazu sagen konnte und normal bin ich wirklich nicht auf den Mund gefallen.

Als ich ihn dann fragte,ob er mir wenigstens ein Schmerzmittel verschreiben kann,hat er gesagt das er einer Sprechstundenhilfe sagt das sie mir was geben soll.
Diese hat mir dann einen angebrochenen Blister Ibuprofen 475 mg gegeben,worüber meine Hüfte natürlich nur lacht.

Rückenprobleme habe ich jetzt schon so ca 10 Jahre,aber ich wurde immer nur zu KG geschickt,was nur kurzfristig half.
Bilder wurden nie gemacht auch auf Nachfragen nicht.
Ich habe damals 60 Kg gewogen und habe intensiv Kampfsport betrieben,da fingen die Schmerzen an und ich musste irgendwann damit aufhören,dass mag aber keiner hören,dann wäre ja mein Gewicht nicht alleine Schuld an allem.
Bilder von meiner LWS und HWS wurden nun nach Umzug und Hausarztwechsel gemacht (habe die Ergebnisse noch nicht),aber ich habe Angst zu einem Orthopäden zu gehen ,der dann vielleicht wieder nichts macht und ich wieder so heim geschickt werde.

Ich habe so schlimme Schmerzen,dass ich oft weinen muss.
Ich kann im liegen mein rechtes Bein nicht alleine anheben.
Mein Sexleben ist eingeschränkt und ich werde immer trauriger,da ich Angst habe,dass ich bald nichts mehr alleine schaffe und vielleicht auch meine Arbeit nicht mehr schaffe.
Alles sehr deprimierend.
missmysnake ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.10.2019, 15:43   #2
Rosemarie
Viele Gedanken - viele Worte
 
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Registriert seit: 26.03.2013
Beiträge: 231
Standard

Hallo,

hört sich wirklich so an, als hättest Du einige Erfahrungen mit unfähigen Ärzten gemacht und jetzt auch noch einem, was man so gemeinhin "Stoffel" nennt. An Deiner Stelle würde ich einfach weitere Meinungen einholen und wenn Du nur unbefriedigend Auskunft erhältst, einfach darum bitten, Dir mehr Informationen zu geben. Ein Arzt soll seinen Patienten beraten, damit er die Grundlagen hat, auch noch selbst sich zu entscheiden.

Grobe oder mundfaule Ärzte müssen fachlich nicht immer schlecht sein. Bei Dir ist meines Erachtens (rechtlich) eben abzuklären, ob die laut Arzt erforderliche Gewichtabnahme eine unverhandelbare Vorschrift der Krankenkasse ist oder ob der Arzt da eventuell noch Spielraum hat. Ansonsten natürlich medizinisch, welche Risiken bestehen.

Ob man jetzt so lange den Arzt wechselt, bis man einen Verständnisvollen hat (der einem im Extremfall sogar die Auswahl der Medikamente überläßt, was z.B. meinen Bruder einmal bewogen hat, den Arzt zu wechseln, weil er ihn deshalb für völlig inkompetent hielt) oder sich mit dem vorgefundenen durch seinerseitige Einfühlsamkeit oder resolutes Verhalten arrangiert, ist jetzt natürlich so eine Sache und vermutlich stark vom individuellen Patienten abhängig.

Es gibt da schon ein paar psychologische Tricks das Thema "sie sind zu dick" zugunsten dem eigentlichen Problem abzuwürgen. Aber Ärzte sind halt auch nur Menschen und keiner ist perfekt und Menschen haben gute und schlechte Tage.
__________________
liebe Grüße

Rosemarie

Geändert von Rosemarie (09.10.2019 um 15:50 Uhr)
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Alt 11.10.2019, 09:37   #3
zegge
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Registriert seit: 15.06.2005
Ort: Raum F/OF/DA
Beiträge: 480
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hi,



ich war heute in meiner orthopädischen gemeinschaftspraxis, hab da eigentlich "meinen" doc schon seit über 20 jahren.



er hat mir irgendwann mal nen vortrag von wegen übergewicht und auswirkungen aufs skelett gehalten.


da bei mir eine psych. komponente die ursache ist, hab ich ihn dann mal kurz aufgeklärt und er hat auch über die jahre gemerkt, dass ich so wie ich bin, nicht glücklich bin und viel darum kämpfe, da weniger waage zu bringen.


von daher ist das SO kein thema mehr zwischen uns. ich werde von ihm adäquat behandelt und er tut was machbar ist. allerdings sind bei mir halt bei 166 cm und 160 kg "ersatzteile" keine möglichkeit.


ja und heute bin ich als notfall hin, natürlich mein doc nicht da, sondern ein anderer.



aber der da hat auch ordentlich untersucht, geröntgt, halt erklärt, dass meine füße halt auch aufgrund des gewichts geschädigt sind. hat mir dann aber bandagen und einlagen verschrieben.


was heute auch ganz süß war, die dame, die röntgt kam zu mir und fragte völlig vorsichtig und schüchtern nach meinem gewicht, weil denen ihr röntgentisch ggf. nicht so belastbar ist. meinte dann, beim letzten mal wurde der fuß im stehen geröntgt.



aber es besteht schon die gefahr, dass man bei ärzten ne breitseite bekommt. selbst bei ärzten, die mich schon länger so kennen. so letztens mein kardiologe, der nicht fragte, warum ich komme, sondern, dass ich so wie ich bin, keine 60 jahre alt werde und fing gleich mit adipositas-chirurgie an. was bei mir aufgrund der psyche nicht geht.


im endeffekt würde ich mir nen anderen orthopäden suchen und halt auch gleich nach möglichkeiten fragen, d.h. was könnte ich an sport machen bzw. sagen, ich würde gerne, aber hab hier und hier die probleme.


liebe grüße
zegge
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Alt 12.10.2019, 14:09   #4
missmysnake
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Registriert seit: 24.04.2014
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 4
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Hallo Ihr beiden.
Danke für eure Antworten.
Das mein Arzt vlt mal mein Gewicht anspricht und mir sagt,dass es für Komplikationen sorgen kann sie,dass ist schon ok,aber halt ansonsten keinerlei Hilfe zu bekommen ist wirklich deprimierend.

Das mein Gewicht ein Problem ist,dass weiss ich ja,ich habe auch Spiegel zuhause

Und seitdem ich den Befund letztes Jahr bekommen habe,habe ich schon (unbemerkt) 15 Kg abgenommen.Und sooo schwer war ich jetzt nun auch nicht,es gibt genug Menschen die schwerer sind als ich und auch operiert wurden,ich verstehe das alles nicht.

Und dann heisst es immer Sport treiben,aber wie soll man das wenn man sich kaum bewegen kann,dass ist doch ein Teufelskreis.

Ich muss dazu sagen,dass ich auch in den Fingern Arthrose habe und in den Ellenbogen und morgens alles sehr schwer ist,ich bekomme nicht mal eine Flasche alleine auf,dass ist schön wirklich traurig und ich habe Angst wo das ganze hinführen wird.
Zum Glück habe ich einen ganz lieben Partner,der mich viel unterstützt.

Geändert von missmysnake (12.10.2019 um 14:20 Uhr)
missmysnake ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2019, 14:50   #5
zegge
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hi,


nen lieben partner zu haben, kann vorteile haben.


ich lebe solo und muss zusehen, wie ich alleine klar komme. aber ich weiß nicht, in wie fern man dann auch nicht zu viel abgenommen bekommt und sein persönlicher radius immer kleiner wird.


ich habe fibro, d.h. jeden tag so gut wie in jedem muskel starke schmerzen und da ich schon ab frühester kindheit (mit 6 j 50 kg, seit meinem 18 lj immer so 160 - 200 kg) starkes übergewicht habe, gibt es keine ecke, wo keine arthrose ist. aber ich arrangiere mich damit.


für mich das schlimmst ist oft, dass ich für vieles extrem viel mehr zeit brauche, das frustet absolut, aber da schaue ich (55 j) die älteren leute an und sage mir, lieber was langsam und auch mit vielen schmerzen gemacht, als machen lassen.


was ich dir empfehlen kann, versuche andere orthopäden aus und ist sicher, dass das alles arthrose ist?


weiß nicht, wie es finanziell bei dir aussieht. ich gehe zzt. regelmäßig zu einer osteopathin, da zahlt meine kk bei 3 terminen jeweils 40 eur zuschuss pro jahr, den rest muss ich zahlen. hab aber gerade bei den knien das gefühl, dass die wieder stabiler sind.


dann heißt es auch, dass die einnahme von grünlippenmuschel hilft. mein psychiater meinte, als ich ihm sagte, dass ich damit angefangen habe: unser hund hat das auch bekommen und er ist wieder fitter.


andere schwören auf kurkuma usw. vielleicht gehst du im netz mal auf die suche.


liebe grüße zegge
zegge ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2019, 08:55   #6
missmysnake
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Beiträge: 4
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Hallo Zegge,
natürlich ist es nicht gut,wenn man mir alles abnimmt,aber ich habe auch einen körperlich sehr anstrengenden Job (Reinige Mutter und Kind Kurhäuser)und ich brauche morgen einfach 1,5 Stunden bis ich mich richtig bewegen kann.
Da ist es schon schön morgens Hilfe zu haben,sodass ich nicht noch früher aufstehen muss.
Ich werde morgens um 5:30 abgeholt und komme um 18 - 18:30 heim,danach bin ich nicht mehr für viel zu gebrauchen.Bin aber fleissig auf der Suche nach etwas ,dass nicht ganz so auf den Körper geht.

Lieben Dank für den Tipp mit Kukuma und Grünlippenmuschel ,werde das jetzt gleich mal googlen.
Finanziell ist alles im grünen Bereich ,wäre also kein Problem ein paar Kosten selbst zu tragen.

Tut mir wirklich leid,dass du dich mit solchen Schmerzen rumplagen musst,ich weiss wie kaka das sein kann und man das Gefühl hat,dass jeden Tag etwas dabei kommt.

Liebe Grüsse
missmysnake ist offline   Mit Zitat antworten
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