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Dicke Alltagsprobleme
Diskussionen über dicke Erlebnisse und Erfahrungen von Groß und Klein im Alltag.

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Alt 31.07.2020, 10:10   #1
Anastasie
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Standard Dicker werden

Hallo,

Vielleicht kennt ihr das auch. Ich bin eigentlich schon immer etwas dicker gewesen. Ich habe auch schon versucht abzunehmen mit wenig Erfolg. Es kam immer mehr dazu. Ich mache zwar Sport und gehe Spazieren, aber ich nehme trozdem nicht ab, im Gegenteil ich nehme eher noch zu. Okay ich esse ganz normal. Nur fällt es mir auf dass ich trotz der Bewegung immer unbeweglicher werde. Beim Arzt war ich auch sagte sei alles in Ordnung, ich meine ich habe keine Schilddrüsenprobleme oder so. Gut, wenn ich darüber nachdenke habe ich in all den Jahren immer weiter zugenommen, auch wenn ich irgendwelche Diäten gemacht. Ich habe Bluthochdruck, Wassereinlagerungen in den Beinen, vor allem jetzt im Sommer und bekomme schlecht Luft. Ich frage mich nur wie es wohl weiter geht.

Geändert von Anastasie (31.07.2020 um 10:27 Uhr)
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Alt 02.08.2020, 21:25   #2
Dicker23
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Ja ich kenne das auch... werde auch dicker anstatt dünner..
Dicker23 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2020, 02:51   #3
Pipilotta
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....Ich habe Bluthochdruck, Wassereinlagerungen in den Beinen, vor allem jetzt im Sommer und bekomme schlecht Luft. Ich frage mich nur wie es wohl weiter geht....

entschuldige bitte , aber wechsel mal deinen Arzt
weil bei dir ist nicht alles in Ordnung
oder wirst du (siehe oben) auf die Problematik/Erkrankung behandelt ?

Ich bin nun seit 21 Jahren übergewichtig und halte mein Gewicht warum auch immer ...
ausser meinen Autoimmunerkrankungen.Welche Gewichtsunabhängig sind und ich seit 2017 leide bzw die Diagnosen bekam - Leider muss alle 6-8 Wochen zu verschiedenen Ärzten , zur Kontrollen , Untersuchungen und MRTs ....ansonsten wäre alles oki
allerdings würde ich an meinem Arzt zweifeln , wenn er zu mir sagt alles in Ordnung
wenn ich schwer Luft oder Wasser in den Beinen hätte ...
ich hätte schon etwas Schiss bei den Symptonen
oder verstehe ich etwas falsch ???
__________________
Sich als dicken Menschen zu akzeptieren und zu lieben, bedeutet nicht, es toll zu finden, dick zu sein ( Martina Mahner )

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Alt 06.08.2020, 14:02   #4
zegge
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hi,


für mich wäre ein besuch beim kardiologen angeraten.


u.a. auch ultraschall vom herzen, um zu sehen, ob der bluthochdruck schon folgen hat.


als ich 1995 beim einem kardiologen war, hat der gesehen, mein blutdruck war mit medis noch nicht gut eingestellt. mittlerweile passt es bestens und die veränderungen sind zurückgegangen.


zum wasser in den beinen, schon mal die medis durchgeschaut, ob da was dabei ist, wo du einlagerst?


ich nehme wegen der einlagerungen entwässerungsmedis, wobei das erste bekam ich nicht wegen der einlagerungen sondern um den blutdruck zu senken.


hab aber in 2007 die erfahrung gemacht. das ist u.a. auch gewichtsabhängig. denn in 2007 habe ich extrem abgenommen und es ginge auf einmal ohne. hab dann wieder zugenommen und ich musste wieder nehmen.


ich würde das auch nicht einfach so akzeptieren, denn die luftnot könnte auch bedeuten "dir steh das wasser bis zum hals", d.h. nicht nur die beine haben eingelagert.
zegge ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2020, 19:13   #5
Anastasie
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Ich nehme Medikamente wegen dem Bluthochdruck und den Wassereinlagerungen. Aber so mrinte ich es auch nicht. Ich bewege mich, gehe Spazieren und so und nehme trozdem zu und deswegen mache ich mir Gedanken
Anastasie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2020, 05:37   #6
zegge
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hi,


mit dem zunehmen, zum einen "nur" weil du medis zum entwässern nimmst, heißt das nicht, dass du trotzdem auch weiter einlagerst.


würde aber auf jeden fall mal zum kardiologen gehen und schauen lassen, wie der deine "herzsituation" einschätzt.



ansonsten kleiner tipp einfach mal ernährungsprotokoll schreiben, ob es wirklich so wenig ist, wie du es empfindest.


ggf. damit mal zu einer guten ernährungsberatung gehen, kann ja auch sein, dass du zu wenig zu dir nimmst.


gruß zegge
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Alt 09.08.2020, 21:15   #7
Rosemarie
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Hallo,


das klingt tatsächlich nicht gut.

Was mir persönlich noch bei zunehmen und wenig essen einfällt, wäre das Thema Fruchtsaft/Fruchtnektar, die sind oft sehr kalorienreich - gerade Bananensaft und ähnliches (da bin leider auch so ein Fall).

Ansonsten erinnere ich mich noch an Deine Threads mit dem Auto und dem Büro. Demnach bist Du - wie ich auch - ja offenbar in den höheren Gewichtsklassen. Bei mir kommen zwei Faktoren zusammen, ich esse zu viel, aber ich nehme auch leicht zu.

Vielleicht sollest Du, wie schon gesagt, auch wirklich mal einen anderen Arzt kontaktieren. Ich persönlich sehe bei der Äußerung "ich treibe Sport und ich esse wenig" so ein gewisses Problem bei manchen Ärzten. Das passt nicht in deren vorgefertigtes Bild, so daß sie es nicht glauben und dir halt "entnervt" irgendwelche Medikamente verschreiben, ohne die Gründe für die Gewichtszunehme tiefer zu untersuchen. Eine entsprechende Äußerung habe ich von einem Standesvertreter mal um die Ohren gehauen bekommen:

"Er: Soll ich ehrlich sein? Ich: Ja, bitte. Er: Sie geben das ja wenigstens noch zu, dass sie zu viel essen, aber wenn mir schon jemand kommt und sagt, ich ess nicht viel, dann krieg ich sonen Hals. Was soll man da machen, da ist doch jedes Wort vergebene Liebesmühe. Die belügen sich ja selbst."

Das ganze war sogar mit der zynischen Bemerkung "bestimmt essen auch Sie normal" eingeleitet, um abzuklopfen, was ich da entgegne. Und der sagt das bei positiver Antwort vermutlich nicht mal, sondern denkt sich einfach seinen Teil und sortiert in seine Schublade "hoffnungsloser Fall" ein. Von einer anderen Ärztin ist aus dem Verwandtenkreis der Satz überliefert "ich habe es ihnen jetzt oft genug gesagt und ich sage da jetzt gar nichts mehr dazu", verbunden mit einem Wehklagen über die Patienten. Ärzte sind halt leider auch nur Menschen mit Vorurteilen und Befindlichkeiten, die zuweilen frustriert sind, weil die Dinge nicht so laufen, wie sie es sich wünschen bzw. Menschen nicht so funktionieren, wie sie es wünschen.

Das soll jetzt aber nicht das Vertrauen in die Ärzte nehmen, sondern ist einfach nur eine Begründung, warum ich Zweit- und Drittmeinungen persönlich einen hohen Stellenwert einräume. Auch ein dezentes Nachhaken, ob der Arzt Dir glaubt, könnte sinnvoll sein. Das ist aber eher ein heißes Eisen, ich probiere das in solchen Fällen (auch beruflich), indem ich für alle möglichen Vorurteile und Befindlichkeiten Verständnis signalisiere, dann werden viel Menschen redselig und ich weiß woran ich bin. Wobei das allgemein praktiziere, wenn ich irgendwelche hemmenden verdeckten Konflikte sehe, die ich gerne ausräumen möchte, und nicht nur in Bezug auf das Dicksein.
__________________
liebe Grüße

Rosemarie
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Alt 10.08.2020, 23:43   #8
Jenny87
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Die Selbsteinschätzung " ich esse normal " ist oft schwierig, weil das was man als normal empfindet, trotzdem zu viel sein kann.

Ich habe mal Kalorien gezählt und an den Tagen an denen ich eigentlich der Meinung war, ich hätte normal gegessen bzw. sogar eher wenig, lag ich trotzdem immer über 3000 Kalorien. An den Tagen an denen mir bewusst war, dass ich richtig zugeschlagen habe, lag ich bei über 6000.
Jenny87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2020, 16:29   #9
Anastasie
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Rosemarie, ich habe leider auch ähnliche Erfahrungen beim Arzt gemacht. Das ich gesagt habe, dass ich Sport mache und vim Arzt kam nur so ein verächtliches ja ja, so nach dem Motto als ob. Und grundsätzlich sind ja sowieso alke Dicken selber schuld, dass sie so viel wiegen. Es ist sowieso das einfachste alle über einen Kamm zu scheren. Bei dem einen ist es so, daa liegt am Essen, vielleicht auch bei einigen mehr und bei anderen da liegt die Ursache woanders.
Anastasie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2020, 10:55   #10
angelic
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Anastasie, da sind aus meiner Sicht einige sehr gute Ratschläge dabei.

Ich würde an deiner Stelle auch mal zu einem zweiten oder dritten Arzt gehen, wo du dich wohlfühlst. Jeder Körper ist anders und reagiert nicht gleich auf Über- oder Untergewicht. Ich bin sehr Übergewichtig, merke das aber kaum. Ich bewege mich sehr viel und bin fit und beweglich (das habe ich in einem anderen Beitrag bereits beschrieben) aber ich esse und trinke halt gerne sehr viel, insbesondere kalorienreiches Zeugs. Auch bin ich noch relativ jung. Das hat sicher auch einen Einfluss.

Aber obwohl ich schon lange weit über 150 kg wiege, hatte ich noch nie Atemnot. Deshalb würde ich sowas sehr ernst nehmen und einen Arzt nach dem anderen besuchen, bis mich einer gründlich untersucht, denn das ist sicher nicht normal. Ich würde auch nicht zu lange warten. Und sei offen mit den Ärzten, sie können nur helfen wenn sie alle Informationen haben. Das heißt, verheimliche nicht wenn du andere Medikamente einnimmst, Alkohol trinkst, viel rauchst oder sogar Drogen nimmst (das sind Beispiele, ich unterstelle dir gar nichts!! – das will ich klargestellt haben!)

Viel Glück!
angelic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2020, 02:44   #11
Rosemarie
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Ich bin da nicht so firm, aber sollte es heutzutage nicht Methoden geben, mit denen man den Kalorienverbrauch (Grundumsatz) bzw. Nahrungsverwertung relativ genau bestimmen kann? Daß wir das jetzt auch anzweifeln bringt sie ja nur weiter, wenn sie tatsächlich mehr isst als sie denkt. Worüber ich mir persönlich lange nicht im klaren war, ist, daß das doppelte Gewicht nicht doppelt so viel essen benötigt, um es zu erhalten. Doppelt so viel essen reicht eher um das Vierfache Gewicht zu halten, wenn man (frau) vom Normalgewicht ausgeht.
__________________
liebe Grüße

Rosemarie
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Alt 16.08.2020, 07:23   #12
Anastasie
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Danke Angelic.

Ich sage mal so von meiner Sicht aus würde ich sagen, dass ich normal esse. Natürlich ist auch mal was Süßes mit dabei. Ohne Grund bin ich nicht so dick geworden. Aber trotzdem ich bewege mich und müsste zumindest mein Gewicht halten.
Anastasie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.08.2020, 08:44   #13
angelic
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Hallo Anastasie

Wie Rosemarie und Jenny87 geschrieben haben, ist es so eine Sache mit dem Essen, Kalorien und der Selbsteinschätzung. Besonders sind die Süßigkeiten sehr trügerisch und enthalten oft viel mehr als man intuitiv denkt.

Auch gibt es Unterschiede in der Selbstbeurteilung wie viel man sich bewegt. Für die einen ist es schon viel Bewegung wenn sie jeden Tag dreimal die Treppe hoch- und runtergehen müssen um den Pausenkaffee zu holen und denken das müsste die beiden Tafel Schokolade doch ausgleichen, während die anderen jeden Tag 2 Kilometer zum Bahnhof spazieren oder ungewollt joggen, um den Zug nicht zu verpassen.

Hinzu kommt, dass jeder Körper anders auf Nahrungsaufnahme reagiert. Ein Freund von mir zum Beispiel isst sehr viel. Ich war mit ihm auf einer Wanderung, dabei waren wir 5 Tage zusammen unterwegs. Wir haben uns gleich viel bewegt, aber er konnte bei fast jeder Mahlzeit locker 2 oder 3 Portionen verschlingen. Und trotzdem wiegt er nur um die 60 kg. Das würde ich auch gern machen können

Ich bewege mich auch viel, ich mache 3- bis 4-mal die Woche Zumba, gehe zwischendurch ins Kick-Boxing (leider nicht mehr regelmäßig) und gehe viel in die Berge zum Wandern. Trotzdem wiege ich fast 200kg. Ich esse und trinke sehr viel Kalorienhaltiges (Süßigkeiten, Nachtische, Cola, usw.)

Vielleicht solltest du tatsächlich mal ALLES aufschreiben, was du isst und trinkst, um zu sehen wieviel Zucker und Kalorien dabei sind. Vielleicht kannst du dir auch so einen Schrittzähler zulegen. Dann siehst du objektiv, wieviel du dich bewegst. Bei den besseren Smartwatches kannst du sogar deine Parameter eingeben und es berechnet dir deinen Kalorienverbrauch und Kalorieneinnahme.

Aber wegen deiner Gesundheitlichen Problemen, besonders aber wegen deiner Atemnot würde ich mich trotzdem einem guten Arzt anvertrauen.

Liebe Grüße
Angelica
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Alt 19.08.2020, 10:52   #14
Rosemarie
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Hallo,

wir rutschen vielleicht irgendwie zu sehr in das Thema Gewicht ab, denn es gibt auch extremen Bluthochdruck, der nichts mit dem Gewicht zu tun hat. Ich bin ja selbst (für mein Gewicht nicht drastisch, aber doch vorhanden) betroffen und habe das in einem älteren Sachbuch dazu gelesen. Es stammte so aus den 70er oder 80er Jahren und der betagte Arzt, der es geschrieben hatte, kannte und schilderte noch die Zeiten vor etwa 1960, in denen man teils wohl nichts machen konnte und hilflose Ärzte zusehen mußten, wie teilweise schlanke und junge Patienten katastrophale Werte hatten - die aber heute zum Glück quasi vorbei sind.

Da ich mich zunehmend an das Buch erinnere, ist das, was Du beschreibst wohl schon - ich schreibe es nicht gerne - als beginnende Herzinsuffizienz zu bezeichnen, was natürlich zusätzlichen Streß und noch höheren Blutdruck verursachen kann. Setz - wie vorgeschlagen - bitte alle Hebel in Bewegung und versuche am besten aber auch deinen Kalorienverbrauch ermitteln zu lassen - ich habe etwas gegoogelt, es scheint da elektronische Meßmethoden zu geben, die auf der Hitzeentwicklung (vermutlich nach dem Essen) oder so ähnlich beruhen. Es kann leider auch sehr gut möglich sein, daß Du Nahrung extrem gut verwertest, was dann eben leider dazu führt, daß Du womöglich Hungerrationen essen mußt, um im für Dich verträglichen Gewichtsbereich zu bleiben. (Ich bin aber totale Nichtexpertin.)

Welches Gewicht bei welcher Größe hast Du eigentlich? Wobei Du es natürlich nicht schreiben mußt, wenn es Dir zu intim ist. An Hand dieser Werte könnte man bzw. Du nämlich einerseits errechnen, was Du als durchschnittlicher Mensch dieser Maße essen dürftest, um ab- bzw. zuzunehmen und das könntest Du mit dem vergleichen, was Du tatsächlich ißt. Andererseits könnte man vielleicht auch sehen, in welchem Maße hier das Gewicht eine Rolle spielen dürfte. D.h. das Rechnen könnten eher Fachleute (bzw. gibt es Rechner im Internet), aber wir haben hier auch eine Ärztin unter uns.

So in den (späten?) 90ern sah ich mal eine farbige amerikanische Familie, bestehend aus einer Mutter und einer mir nicht mehr bekannten Zahl Töchtern, die allesamt so in etwa meine heutige Statur hatten und denen die Reporter den Tisch kartonweise mit Pizzas vollgestellt hatten, jede 5 oder so und noch Unmengen an Getränken und anderem Fastfood. So etwas ist totaler Schwachsinn und nur für die Story gemacht, leider reicht ein Eßverhalten, das nicht maßlos erscheint schon für eine große Körperfülle. Würde jeder seine Weihnachtsrationen immer essen, dürften sich wohl viele der 200-Kilo-Marke annähern. Wir Menschen haben die Nahrungsaufnahme allerdings wohl in der Regel ziemlich präzse im Griff, Leute wie ich aber eben nicht, bzw. auf einem zu hohen Niveau, denn mein Gewicht ist seit einiger Zeit etwa stabil, ohne deshalb jeden Abend 5 Familienpizzas, zwei Gallonen Softdrinks und 10 Pfund Donuts oder was es damals war, zu mir zu nehmen. Solche Stereotypen mögen aber falsche Vorstellungen wecken. Viele mögen deshaln wirklich denken, daß ich und andere meiner Gewichtsklasse so essen. Im Privattrash-TV wird die Story ja auch immer wieder und wieder mit anderen Akteuren abgespult.

Aber das heißt natürlich nicht, daß Du falsche Vorstellungen hast.
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liebe Grüße

Rosemarie
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Alt 19.08.2020, 14:51   #15
Rosemarie
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Es war 1997, ich habe die totale Schwachsinnsstory tatsächlich mit großem Suchaufwand wiederfinden können.


Story: https://www.thefreelibrary.com/READ+......-a061136299


Bild: https://imgur.com/i0PJh
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liebe Grüße

Rosemarie
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Alt 19.08.2020, 15:15   #16
Rosemarie
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Wobei ich jetzt gerade sehe, daß sich die Angaben an Nahrungsmitteln in dieser englischen Version scheinbar auf alle 4 beziehen, der von mir damals gesehene Artikel hatte das jeder einzelnen angedichtet, wenn ich mich richtig erinnere.Aber das ist so lange her und ich hatte das Blatt (Bildzeitung?) sicher nicht selbst gekauft....
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liebe Grüße

Rosemarie
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Alt 19.08.2020, 19:59   #17
Claas
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Fast alles ist schon gesagt: Wie wäre es zu versuchen, eine Kur zu bekommen oder auch selbst zu bezahlen, bei der die Ernährung usw. kontrolliert wird? Dann solltest du Gewissheit haben.
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Alt 19.08.2020, 20:05   #18
Claas
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Jetzt wollte ich Voyeur bei der Familie mit den Tischen voll Pizza sein und nichts rührt sich... Kann es sein, dass das Bild nicht lädt? Das einzige, was ich bekomme, ist Hunger auf Pizza.
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Alt 19.08.2020, 20:17   #19
Claas
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Ah, jetzt geht's doch, aber mein Pizzahunger ist irgendwie wieder verschwunden.
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Alt 20.08.2020, 07:52   #20
Anastasie
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Ja danke Rosemarie.
Ich bin 160cm groß und wiege so etwa 200kg.
Ja ich bekomme Tabletten wegen dem Bluthochdruck und den Wassereinlagerungen
Anastasie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2020, 08:20   #21
Claas
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Zitat von Claas Beitrag anzeigen
Ah, jetzt geht's doch, aber mein Pizzahunger ist irgendwie wieder verschwunden.
Ich bitte dieses Augenzwinkern zu entschuldigen, das könnte man missverstehen. Ich will mich nicht lustig machen, die Frauen sind auch auf ihre Art gar nicht unansehnlich, wie auch du Rosemarie, nach deinem Profilbild. Aber ich finde, da sollte man vielleicht wirklich die Reißleine ziehen. Zumal die jüngste erst 15 ist. 586 lbs sind anscheinend 266 kg und das mit 15, die 19jährige Schwester ist sogar bei 604. Aber laut Artikel haben die Frauen es dann ja auch in Angriff genommen. Aber das ist wie mit dem anderen Thread auch, ein Maß ist halt schwer zu bestimmen. Du hattest in dem Beleidigungen-Thread irgendwie von "Geschockiertsein" oder so geschrieben. Das bin ich bei dem Bild irgendwie auch so ein wenig. Und ich denke, das geht fast jedem unfreiwillig so, der das sieht, ohne daran gewöhnt zu sein. Oder habe ich mich jetzt in die Nesseln gesetzt? Wie gesagt, ich meine es nicht böse.

Dass man Zerrbilder vom Nahrungskonsum Dicker zeichnet, der vielleicht sogar den Dicken selbst zum Verhängnis wird, ist aber ein guter Punkt.
Claas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2020, 22:47   #22
Rosemarie
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Ja danke Rosemarie.
Ich bin 160cm groß und wiege so etwa 200kg.
Ja ich bekomme Tabletten wegen dem Bluthochdruck und den Wassereinlagerungen

Damit hättest du fast meinen BMI, da ich 8 cm größer bin. Bei dem Gewicht ist das wohl leider nicht verwunderlich, was aber auch nicht unbedingt heißen muß, daß es die Ursache ist. Aber damit rechnen, daß es das ist, würde ich an Deiner genauso wie an meiner eigenen Stelle schon. Meine Hausärztin meint ja, ich hätte eine Roßnatur und mehr Glück als Verstand, ich will das mal unkommentiert lassen. Mal sehen, ob ich irgendwo einen Rechner finde, der den (zum Abnehmen) nötigen Nahrungsmittelkonsum für einen Durchschnitsmenschen bei diesem Gewicht etwas plastischer ausgibt als in Kalorien. (Ich hoffe, das verstößt nicht gegen die Forenregeln, aber wir reden hier, wenn es am Gewicht liegt, nicht von einem Akzeptanzproblem.)



Bei dem Gewicht mußt Du auch mit dem Sport aufpassen, das mußt du sehr maßvoll angehen (weißt Du aber bestimmt), sonst schadest Du mehr als es gut ist. Wenn ich daran denke, was meine Ärztin da vom Stapel gelassen hat, als ich ihr sagte, bei knappem Anschluß auf den Zug gerannt (entsprechend meinen Möglichkeiten) zu sein. War von "ja sind Sie dumm?" nicht weit entfernt. Ich bleibe trotzdem bei ihr, den sie weiß, was sie tut. Wie ich nach diesem Spurt geschnauft und nach Luft gerungen habe und ins Schwitzen geraten bin, brauche ich Dir wahrscheinlich nicht zu erzählen. Aber den Zug hatte ich.



Das würde mich bei mir inzwischen auch mal interessieren, inwieweit die Theorie über die erlaubte Nahrungsmittelaufnahme mit meinem tatsächlichen Konsum übereinstimmt.
__________________
liebe Grüße

Rosemarie
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Alt 20.08.2020, 23:05   #23
Rosemarie
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Zitat:
Zitat von Claas Beitrag anzeigen
Ich bitte dieses Augenzwinkern zu entschuldigen, das könnte man missverstehen. Ich will mich nicht lustig machen, die Frauen sind auch auf ihre Art gar nicht unansehnlich, wie auch du Rosemarie, nach deinem Profilbild. Aber ich finde, da sollte man vielleicht wirklich die Reißleine ziehen. Zumal die jüngste erst 15 ist. 586 lbs sind anscheinend 266 kg und das mit 15, die 19jährige Schwester ist sogar bei 604. Aber laut Artikel haben die Frauen es dann ja auch in Angriff genommen. Aber das ist wie mit dem anderen Thread auch, ein Maß ist halt schwer zu bestimmen. Du hattest in dem Beleidigungen-Thread irgendwie von "Geschockiertsein" oder so geschrieben. Das bin ich bei dem Bild irgendwie auch so ein wenig. Und ich denke, das geht fast jedem unfreiwillig so, der das sieht, ohne daran gewöhnt zu sein. Oder habe ich mich jetzt in die Nesseln gesetzt? Wie gesagt, ich meine es nicht böse.

Dass man Zerrbilder vom Nahrungskonsum Dicker zeichnet, der vielleicht sogar den Dicken selbst zum Verhängnis wird, ist aber ein guter Punkt.
Danke, ich weiß, daß ich eine Traumfrau bin. Für ein paar im eigentlichen Sinne, für manche halt Alptraum.

"Reißleine" finde ich ein schwieriges Thema, da wir nicht wissen, wie es in diesem Falll dazu gekommen ist. Das von Dir umgerechnete Gewicht stimmt. Ich liege zwischen der ältesten Tochter und der Mutter, so ca. 500 lbs in angelsächsisch. Die Angaben im Artikel selbst scheinen in stone und pound (1 stone = 14 lbs) zu sein, was in England üblich ist.

Nein, den "Schock" nehme ich Dir nicht übel, ohne Grund wird mir der Artikel auch nicht in Erinnerung geblieben sein. Da mein Vater aber schon damals so 170 oder 180 Kilo wog, waren es eher die irrwitzigen Mengen Lebensmittel die jedenfalls für eine Person nicht stimmen konnten. Zumal sich fragt, wie man das vom amerikanischen Welfare bezahlen sollte, sich diese Mengen auch noch vom Pizzadienst liefern zu lassen. Die Frauen haben das wahrscheinlich mit scih machen lassen, um Geld für ihre Operation zu bekommen.
__________________
liebe Grüße

Rosemarie
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Alt 21.08.2020, 08:25   #24
Claas
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Nein, Alptraum glaube ich jetzt wirklich nicht...

Ich meinte das mit der Reißleine so, dass die Frauen laut Artikel nicht mehr gesund sind und sich nicht richtig bewegen können. Ich weiß nicht, wie ihr isst, aber ich esse einfach das und so viel wie ich mag. Ergebnis ca. 140 kg bei ca. 1,85. Vielleicht noch eine leichte Tendenz von unter einem Kilo pro Jahr nach oben, wenn ich die letzten Jahre zurückdenke, aber auch nicht mehr und es geht auch mal runter.

Wenn ich aber 300 Kilo wiegen würde und immer noch zunehmen, dann würde ich ernsthaft was unternehmen. Und wenn ich Probleme hätte auf einen Zug zu rennen ohne Angst vor einem Herzinfarkt oder Sturz haben zu müssen, würde ich mir das wohl auch gut überlegen, ob ich nichts tue. Das heißt aber nicht, dass ich die individuelle Entscheidung respektiere, mit einem solchen Gewicht zufrieden zu sein oder es halt zu akzeptieren. Ich weiß natürlich auch, dass man auf seinen Appetit wenig Einfluss hat.

Natürlich wissen wir nicht, ob da eine Erkrankung vorliegt, das ist vielleicht, da alle und sogar die Jüngste so stark betroffen ist, nicht mal unwahrscheinlich.
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Alt 21.08.2020, 14:55   #25
angelic
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Das Gewicht ist schließlich nicht der einzige Faktor um zu bestimmen, ob jemand gesund ist. Genauso wenig kann man das an der Menge an Nahrung heften, welche man zu sich nimmt. Ich esse viel und es sind auch „ungesunde Sachen“ dabei, wie Süßes, Fetthaltiges und zum Teil Fast Food. Aber ich esse auch sehr viel Gemüse, Salat und Obst. Das heißt meine Nahrung ist im Großen und Ganzen sehr ausgewogen, die Menge ist halt das Problem. Ich bewege mich aber auch sehr viel und bin nachweislich fit, vielleicht sogar fitter als manch meiner schlanken Mitmenschen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass meine Blutwerte und Fitness schlecht wären, wenn ich NUR NOCH Fast Food, Schokolade und Süßgetränke konsumieren würde und mich nicht mehr viel bewegen würde.

Ich bin auch etwas stur. Ich lass mir nicht reinreden, was und wie viel ich zu essen habe. Einige haben das schon versucht, ich werde auch nicht böse wenn sie das tun, aber ich lebe mein Leben so wie ich will. Und solange ich keine gesundheitlichen Probleme habe, werde ich vorläufig nichts daran ändern.

Für mich wäre der Zeitpunkt dann gekommen, etwas zu ändern, wenn ich mich fast nicht mehr bewegen könnte. Ich bewege mich fürs Leben gerne und brauche das. Mein Gewicht hat sich in den letzten Jahren zwischen 180 und 210 kg bewegt. Ab 200 kg habe ich gemerkt, dass ich beim Wandern schneller außer Atem komme. Das hat mich gestört. Jetzt, da ich wieder bei 190 kg bin, fühle ich mich wieder besser.
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Alt 21.08.2020, 17:55   #26
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Besser als das Gewicht dürfte der oben erwähnte BMI sein, der aber auch nicht berücksichtigen kann, wie sich das Gewicht zusammensetzt und ob man sagen kann, dass der gleiche BMI bei einer Person von 1,50 und 2,00 m die gleiche Bedeutung hat, weiß ich auch nicht.

Ich habe ja im Grunde auch nur meine Meinung geschrieben; so sportlich wie du bin ich sicher nicht. Aber für eine schöne lange Wanderung bin ich gerne (wenn es nicht gerade so drückend heiß ist wie jetzt) zu haben.

Es gibt natürlich auch eine Menge unbewegliche und träge schlanke Menschen und fitte leistungsfähige Dicke. Aber auch wenn mir das jetzt unangenehm ist, weil Rosemarie und Anastasie in der selben Gewichtsregion sind, jedenfalls am unteren Ende der 4 Damen, habe ich zweifel, dass es in diesen Regionen noch möglich ist, körperlich (allzu) lesitungsfähig zu sein. Deine 200 Kilo, Angelica bei 1,93 sind ja eher nicht mit einem ähnlichen Gewicht bei Normalgröße zu vergleichen Wobei ich das jetzt nicht mit "Faulheit" gleichsetzen will, bei einem solchen Gewicht ist ja quasi jeder Schritt Kraftsport.
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Alt 22.08.2020, 15:17   #27
Rosemarie
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Bist Du dir als "Pfeifen- und Cigarilloraucher" eigentlich so sicher, daß Du das nocht kannst, ohne Angst vor einem Herzinfarkt, auf den Zug zu sprinten? So ganz schlank bist Du ja jetzt auch nicht....

Diese Angst hatte übrigens meine Ärztin und nicht ich, die mich am liebsten einweisen und auf eine zwangsweise Abmagerungskur setzen würde, sonst wäre ich ja nicht gerannt, oder?

Aber mit der Kondition ist das bei mir so eine Sache, mit dem Chor sind wir vor schon etwas längerer Zeit einige Kilometer in den Nachbarort und wieder zurück gelaufen - dazwischen Essen in einem Landgasthof. Daviele Alte dabei waren, war das rein vom Laufen und Atmen kein Problem, nacher waren halt die Beine etwas Wund und die Knie und der Rücken taten weh und ich war zuhause angekommen dann wirklich müde. Bei den Spaziergängen auf Betriebsausflügen habe ich dahingegen größere Schwierigkeiten beim Tempo mitzuhalten, gerade, wenn es Bergauf geht. Was im Alltag so ansteht, das klappt, zur Not setze ich mich eben mal auf eine Bank und raste etwas beim Einkaufsbummel oder dergleichen.

Für völlig körperlich leistungsunfähig werde ich im Allgemeinen von Leuten, die mich kennenn auch nicht gehalten: So "durfte" ich schon bei einer Fachmesse aushelfen, um die Ingenieure nicht mit den Kaufleuten vom gegnerischen Einkauf alleine zu lassen. Denn jeder weiß, wie arrogant die gegenüber Kaufleuten auftreten und gleichzeitig ohne kaufmännisches oder juristisches Wissen. Es war gar nicht so leicht, meinem Chef klarzumachen, daß ich die viele Steherei nicht tagelang machen kann, ohne daß es mit einem Krankenschein endet. Bei einer Verbrauchermesse mit Dauerstehen hätte ich sicher passen müssen. Ist halt alles nicht immer so einfach, wie man sich das vorstellt.

Richtig: Jede Bewegung ist eine Riesenleistung, da macht sich so eine Bohnenstange gar keine Vorstellung, was es heißt 230 Kilo zu bewegen! Das sollen die erst mal nachmachen.
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liebe Grüße

Rosemarie
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Alt 22.08.2020, 19:40   #28
Claas
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Darüber muss ich mal nachdenken, aber Pfeife und Cigarillos raucht man ja nicht auf Lunge.
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Alt 23.08.2020, 16:48   #29
angelic
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Rosemarie, so wie ich das verstehe, du bist sicher fitter als viele Schlanke. Wir beide müssen wohl mindestens das Doppelte oder Dreifache an Gewicht herumtragen, wie unsere Mitmenschen. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob meine schlanken Bekannten 200 kg tragen oder auch nur heben können. Ich denke, nur die wenigsten schaffen das.

Claas, Pfeife und Cigarillos saugt man nur in den Mund ohne es ein zu atmen? Das wusste ich nicht, wieder was gelernt.
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Alt 24.08.2020, 06:34   #30
Claas
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Ja, das ist wirklich so, zumindest ist es eine Usance.

Zigaretten sind meines Wissens stark chemisch behandelt, damit sie besser brennen und leichter inhaliert werden können, zusammen mit den Fasern des Filters wohl ein sehr zweifelhaftes Vergnügen für die Gesundheit. Filter wie Chemikalien erhöhen faktisch wohl das Krebsrisiko bzw. zerstören die Lunge.

Mit Cigarren/Cigarillos und dem gröber geschnittenen Pfeifentabak (Zigarettentabak ist "Feinschnitt") ist das eigentlich gar nicht möglich. Das heißt doch, es gibt wohl diese zusammenpepappten Billigcigarillos in Schachteln, die aussehen, wie Zigarettenschachteln und die bei uns in Deutschland eigentlich so an den Äußersten Grenzen des Tabaksteuergesetzes produzierte Zigarettensurogate sind (Zigaretten mit einer Umhüllung aus einer Art "Tabakpapier" - es ist zwar Tabak aber kein echtes gerolltes und beschnittenes Tabakblatt, das natürlich keine Löcher haben darf). Aber ich weiß nicht, was man da im Detail darf oder nicht und das wäre bei Euch in der Schweiz dann sowieso in Nuancen anders. Da reden wir halt statt 7 Euro, oder was eine Schachtel Zigaretten gerade kostet, über 2,50 oder dergleichen. Aber diese Billigcigarillos können eigentlich auch nicht stark behandelt sein, denn sie stinken und schmecken ekelhaft und sind faktisch mehr was für Leute, die vom Amt leben oder anderweitig wenig Geld haben. Vermutlich kann man sagen, dass mit der höheren Steuer auf Zigaretten die Erlaubnis einhergeht, da allerhand Dreck reinzurühren. Es war mir regelrecht peinlich, diese Billigcigarillos mal zum Test zu kaufen und ich habe mich das auch nur als "Beifang" "getraut".

Prinzipiell kann man Cigarillos, Cigarren und Pfeifentabak aber auch inhalieren, wenn meine Frau mir die Pfeife entreißt und einen Zug daraus tut, tut sie das ziemlich sicher schon aus Gewohnheit.

So ein Mundstück kann man ja auch abwischen, falls jemand sich bei der Vorstellung ekeln sollte, aus der gleichen Pfeife zu rauchen...

Geändert von Claas (24.08.2020 um 06:46 Uhr)
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Alt 24.08.2020, 06:36   #31
Claas
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Un das liebe Kinder (Hyroglyphen) passiert, wenn ihr während dem Schreiben und dem Abschicken ausgeloggt werdet und aufgefordert werdet, euch wieder einzuloggen.
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Alt 24.08.2020, 16:54   #32
Anastasie
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Hallo,

Ich war ein paar Tage nicht online.
Ich gehe spazieren jeden Tag, wobei ich mittlerweile immer Pausen machen muss. Früher als ich noch etwas leichter war, brauchte ich keine zu machen.
Ansonsten mache ich Zirkektraining im Fitness Studio.
Vielleicht esse ich hier und da mal etwas zu viel, aber ich versuche schon drauf zu achten eas ich ease und ich koche auch immer oder manchmal auch für ein paar Tage vor

Anastasie
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Alt 24.08.2020, 20:43   #33
angelic
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Bei Raucherwaren kann ich leider nicht mitreden, habe überhaupt keine Ahnung davon. Auch von den Preisen nicht. Bekannte, die rauchen, jammern zwar immer wieder wie teuer das ist, aber sie rauchen gleich viel weiter…

Anastasie, das ist doch schon mal was. Die Bewegung tut dir sicher gut, und wenn du eine Pause brauchst, dann machst du eben eine. Du solltest ja nicht übertreiben und deine Gelenke kaputtmachen. Das kann passieren, wenn zu wenig Muskulatur vorhanden ist, dann geht das voll auf die Gelenke. Also, du machst das richtig, lieber wenig und sanft, dafür regelmäßig.

Bezüglich Essen gebe ich dir lieber keine Ratschläge, da ich das auch nicht unbedingt gut mache.
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Alt 08.09.2020, 19:27   #34
Rosemarie
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Bei dem Stichwort "Japan" hat es bei mir Klick gemacht, ich meine vor einigen Jahren hätte man hier mal über ein Lebensmittel geredet, das den Magen füllt, aber so gut wie keine Kalorien hat - leider kann ich nichts finden, vielleicht doch wo anders. Ich glaube , es war auf Basis von Meeresalgen, was man ja in Japan gerne ißt und was ich auch schon mal in einem japanischen Restaurant gegessen habe. So schlimm, wie es klingt, schmecken sie wirklich nicht eher nach gar nichts, ohne Würze. So etwas könntest du vielleicht ja mal probieren. Ich glaube der Ansatz ist "normale Portionen" zu essen und dann isst man bis man keinen Hunger mehr hat dieses Mittel. Diese "normalen" Portionen mußt Du dann aber vorher schon genau ermitteln - am besten mit einem Arzt.

Einen Rechner, der Kalorien in einen Warenkorb Lebensmittel umrechnet, habe ich leider nicht gefunden. Also ich meine, was 1000 oder 2000 oder 6000 Kalorien usw. in einer typischen Zusammenstellung sind.
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liebe Grüße

Rosemarie
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Alt 08.09.2020, 23:46   #35
Claas
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Interessant, wofür die japanische Dickensteuer alles gut ist.

Es gibt ja auch so komische Getränke mit "Zero" Kalorien, die pure Chemie sind, ich hatte mal in einem Restpostenmarkt so eine komische 5-Liter-Packung Kirschtrunk aus Polen erworben. Nicht um abzunehmen, das Zeug war einfach billig und ich fragte mich, wie es schmecken mag, dass es "kalorienfrei" war, bemerke ich erst später. Das ging eigentlich, aber in größeren Mengen wirkte es wie ein Abführmittel und mir bekam es auch nicht. Bei Netto, glaube ich, gibt es auch so einen Eistee, den ich aber lieber stehen ließ.
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Alt 09.09.2020, 14:46   #36
zegge
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hallo liebe anastacia,


schreibe doch wirklich mal nen monat auf, was du ißt und trinkst.


zu den wassereinlagerungen hatte ich ja schon mal den tipp gegeben, geh zum kardiologen, weil ich das vermute, was rosemarie geschrieben hat, nämlich herzinsuffizienz. ......



kenne ich nämlich gut von mir. zudem sieht der kardiologe an deinem herz, ob der blutdruck korrekt eingestellt ist. ich war auch immer der meinung, ich nehm medis für den bluthochdruck und gut ist.



als ich dann beim kardiologen war, sah der ne verdickung des herzmuskels, weil das herz zu viel arbeiten musste. das hat sich nach passender blutdruckeinstellung wieder zurückgebildet.


was das wasser in den beinen betrifft, so hab ich 2007 festgestellt, wenn ich ein gewisses gewicht unterschreite, normalisiert sich das wieder. leider konnte ich damals das gewicht nicht halten.




gruß zegge
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Alt 10.09.2020, 14:13   #37
Rosemarie
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Dem Gang zum Kardiologen kann ich mich auch nur noch einmal anschließen, mit Herzinsuffizienz ist auf Dauer nicht zu spaßen, da kann man schwer herzkrank werden und schlimmer.

Es kommt auch sehr auf die richtigen Medikamente an, manche Hausärzte neigen wohl dazu, veraltete Präparate zu verschreiben, weil die ihr Budget weniger belasten. Ich kenne so eine Geschichte "Aber das nimmt man doch hier in Deutschland gar nicht, sondern in Amerika[...]", mit dem anderen Mittel ließ es sich dann nicht richtig in den Griff kriegen. Details kenne ich nicht, weil Erzählung über drei Ecken.
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Rosemarie
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Alt 13.09.2020, 14:19   #38
Claas
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Hallo!

Ich habe gerade diverse Zeitungsberichte aus jüngerer Zeit gelesen, die auf Studien rekurrieren, wonach Sport ohne Kontrolle der Nahrungsaufnahme nichts bringt und manche sogar zunehmen, weil auf die körperliche Anstrengung hin und die Überschätzung des Kalorienverbrauchs einfach mehr gegessen wird - das geschieht natürlich unbewusst.
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Alt 19.09.2020, 04:24   #39
Anastasie
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Hallo,

Ja ich kannn aufschreiben was ich alles esse. Nur tut mir leid, dass ich es hier nicht veröffentlichen möchte, da ocgcsie Befürchtung gabe zerfleischt zu werden odee eine Giskussionnzi entfachen, was ich alles nicht essen darf.
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Alt 20.09.2020, 01:08   #40
Herzblatt20
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Hallo,

Ja ich kannn aufschreiben was ich alles esse. Nur tut mir leid, dass ich es hier nicht veröffentlichen möchte, da ocgcsie Befürchtung gabe zerfleischt zu werden odee eine Giskussionnzi entfachen, was ich alles nicht essen darf.
Ich finde es richtig, dass Du hier nicht Deinen Ernährungsplan offenlegen möchtest.

Ich finde übrigens Deine Beiträge hier sehr wichtig, weil es vielen Menschen ähnlich wie Dir geht, sich im Grunde bewegen und auf die Ernährung achten, aber dennoch weiter zunehmen.

Ich war in der Vergangenheit sowohl beruflich als auch privat intensiv mit dem Thema befasst und kann Dir nur raten, ein wenig Ruhe in Dein Leben einkehren zu lassen. Sowohl psychischer Druck, möglichst rasch Gewicht zu verlieren, als auch körperliche Überaktivität - und damit verbundene Schmerzen - und Diäten versetzen den Organismus in eine Stresssituation.

Bei Stress kommt es zu einem starken Anstieg des Cortisols aus der Nebennierenrinde. Zu den Folgen eines so-genannten Hypercortisolismus zählen Stammfettsucht, Vollmondgesicht, Gewichtszunahme, verringerte Muskelmasse, Osteoporose, arterielle Hypertonie und Hyperglykämie.

Wenn man Deine Beiträge richtig sieht, sind bei Dir bereits einige dieser Symptome vorhanden: das sind die Stammfettsucht (d.h. die vorwiegende Fettverteilung am Bauch, weshalb Du bereits beim Autofahren Probleme hast), die Gewichtszunahme und die arterielle Hypertonie (Bluthochdruck).

Sollte auch bereits eine beginnende Osteoporose vorliegen, so ist es wichtig, sportliche Betätigungen auszuüben, die die Gelenke entlasten. Da eignet sich Schwimmen sehr gut, da dabei die Schwerkraft reduziert ist. Laufen und auch Fitnesstudios führen langfristig meist zu Kniegelenksarthrose und eventuellen Fehlstellungen.

Daneben kann ich sagen, dass es Sportarten gibt, die vorwiegend Glukose und das in der Leber gespeicherte Glykogen verbrauchen, also Kohlenhydrate, die Fettspeicher aber unverändert lassen.

Ich könnte jetzt sicher noch mehr schreiben, möchte aber den Rahmen hier nicht irgendwie sprengen.

Vielleicht kann ich Dir ja in irgendeiner Weise noch etwas über diesen Kommentar hinaus weiterhelfen. Doch dafür gibt es die PN. Ich beiße garantiert nicht.
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